Handwerkerportale:Wann sie sich lohnen und was die Alternative ist
Portale können Lücken im Kalender füllen. Hier siehst du, wie sie abrechnen, für wen sie passen und wie du eigene Anfragen aufbaust.
- Schon mal Geld für Anfragen verbrannt? Dann rechne nach, welche Anfragen zu Aufträgen wurden, bevor du das nächste Paket buchst.
- Keine Zeit für eigenes Marketing? Google-Profil und eine klare Anfrage-Seite kosten am Anfang einige Stunden, danach wenig Pflege.
- Angst, ohne Portal leer auszugehen? Es muss kein Entweder-oder sein. Portal als Lückenfüller, eigene Wege als Fundament.
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Kurz gesagt
Handwerkerportale bringen dir Anfragen von Kunden, die ihren Auftrag dort kostenlos einstellen. Du zahlst je nach Portal pro Kundenkontakt, über ein Abo mit Guthaben oder über eine feste Monatsgebühr. Portale lohnen sich vor allem, um Lücken im Kalender zu füllen oder als neuer Betrieb erste Kunden zu finden. Weil Kunden dort vergleichen, ist der Preisdruck hoch. Auf Dauer tragen eigene Wege besser.
Kontakt, Abo oder Flatrate
Portale rechnen pro Kundenkontakt, über ein Abo mit Guthaben oder über eine feste Monatsgebühr ab.
Vergleich ist eingebaut
Kunden holen dort bewusst mehrere Angebote ein. Das drückt auf den Preis.
Gut für Lücken
Für neue Betriebe und ruhige Wochen können Portale sinnvoll sein, wenn du nachrechnest.
Eigene Wege als Fundament
Google-Profil, Website mit Vorauswahl und Empfehlungen bringen Anfragen, die dir gehören.
Wie funktionieren Handwerkerportale?
Der Kunde beschreibt seinen Auftrag auf dem Portal und stellt ihn kostenlos ein. Passende Betriebe werden benachrichtigt und können sich melden oder ein Angebot abgeben. Der Kunde vergleicht Profile, Bewertungen und Angebote und entscheidet sich. Bezahlt wird das Portal von den Betrieben, nicht vom Kunden: pro Kontakt, per Abo oder per Mitgliedschaft.
- 1
Kunde stellt Auftrag ein
Beschreibung, Ort, Zeitraum, manchmal Fotos. Für den Kunden ist das bei den großen Portalen kostenfrei. - 2
Betriebe werden benachrichtigt
Du bekommst passende Aufträge aus deinem Gewerk und deiner Region angezeigt, oft per App oder E-Mail. - 3
Du zeigst Interesse oder gibst ein Angebot ab
Je nach Modell fällt jetzt oder beim zustande gekommenen Kontakt eine Gebühr an. - 4
Kunde vergleicht und wählt
Er schaut auf Profil, Bewertungen, Preis und wie schnell du reagiert hast.
Für dich heißt das: Ein Portal liefert dir Kontakte, aber keinen Auftrag. Den musst du wie bei jeder anderen Anfrage selbst gewinnen, mit schneller Rückmeldung, einem verständlichen Angebot und einem Preis, hinter dem du stehst. Wie Portale zu deinen anderen Wegen passen, steht unter Kunden gewinnen.
Was kosten Anfragen über ein Handwerkerportal?
Das hängt vom Modell ab. Es gibt Gebühren pro Kundenkontakt, deren Höhe sich nach Art und Größe des Auftrags richtet, Abos mit monatlicher Grundgebühr und Guthaben und feste Mitgliedschaften ohne Gebühr je Kontakt. Die Preise ändern sich und hängen von Gewerk und Region ab. Wichtig ist nicht der Preis pro Anfrage, sondern pro gewonnenem Auftrag.
| Modell | So funktioniert es | Beispiel laut Anbieter | Worauf du achtest |
|---|---|---|---|
| Gebühr pro Kontakt | Du zahlst, wenn ein Kontakt zum Kunden zustande kommt. Die Höhe hängt vom Auftrag ab. | MyHammer: Kontaktgebühr bei „bestätigtem Kontakt“, Höhe nach Umfang, Wert, Kategorie und Ort des Auftrags | Die Gebühr fällt auch an, wenn der Auftrag am Ende an einen anderen Betrieb geht. |
| Abo mit Guthaben | Monatliche Grundgebühr, dafür ein Guthaben, mit dem Kontaktgebühren verrechnet werden. | MyHammer: Guthaben nur für Kontaktgebühren, verfällt am Monatsende | Laufzeit, Kündigungsfrist, wie viel Guthaben du wirklich nutzt |
| Mitgliedschaft mit festem Monatspreis | Fester Betrag pro Monat, Zugang zu Aufträgen ohne Gebühr je Kontakt. | Blauarbeit: Jahres- oder Monatspaket zum festen Monatspreis | Mindestlaufzeit, wie viele passende Aufträge es in deiner Region gibt |
| Anmeldung frei, Gebühr je nach Leistung | Profil ohne Anmeldegebühr, Vermittlungsgebühren nur in bestimmten Leistungsbereichen. | CHECK24 Profis: keine Anmeldegebühr, Gebühren „bei einzelnen Dienstleistungen“ | Welche Gebühr in deinem Gewerk gilt |
Stand 06.10.2026 laut Anbieterseiten und AGB. Beträge nenne ich bewusst nicht, weil sie sich ändern und von Auftrag, Gewerk und Region abhängen. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Die Auswahl ist keine Empfehlung.
So rechnest du die Kosten pro Auftrag aus
- 1
Kosten sammeln
Alles, was du in einem Zeitraum an das Portal zahlst: Gebühren, Abo, Zusatzpakete. - 2
Aufträge zählen
Wie viele Aufträge sind im selben Zeitraum über das Portal tatsächlich zustande gekommen? - 3
Teilen
Kosten geteilt durch gewonnene Aufträge ergibt deine Kosten pro Auftrag. Rechne deine Zeit für Rückrufe, Besichtigungen und Angebote dazu. - 4
Vergleichen
Stell das dem Deckungsbeitrag eines typischen Auftrags gegenüber. Dafür brauchst du deinen Satz, siehe Stundenverrechnungssatz berechnen.
Für wen lohnen sich Handwerkerportale?
Vor allem für Betriebe, die Lücken im Kalender schnell füllen wollen, und für neue Betriebe, die noch keine Empfehlungen und kaum Bewertungen haben. Auch Gewerke mit vielen kleinen Privataufträgen können profitieren. Wer dagegen schon ausgelastet ist oder fast nur über Empfehlungen arbeitet, zahlt oft für Anfragen, die er gar nicht braucht.
Eher sinnvoll, wenn …
- dein Betrieb neu ist und du erste Kunden und Bewertungen brauchst
- du saisonale Lücken hast, zum Beispiel im Winter
- du schnell reagieren kannst, am besten am selben Tag
- deine Aufträge gut über einen klaren Preis zu verkaufen sind
- du Kosten und Aufträge sauber mitschreibst
Eher nicht, wenn …
- du sowieso ausgelastet bist und eher Leute als Aufträge fehlen
- du große, beratungsintensive Aufträge suchst
- dir die Zeit fehlt, Anfragen schnell zu beantworten
- dein Preis deutlich über dem liegt, was Portal-Kunden erwarten
- du nicht weißt, was dich ein Auftrag kosten darf
Wenn du ein Portal nutzt: so holst du mehr heraus
- Profil vollständig ausfüllen: Leistungen, Einzugsgebiet, echte Fotos von deinen Baustellen und deinem Team statt Symbolbildern.
- Schnell reagieren. Leg fest, wer im Betrieb Portal-Anfragen anschaut und bis wann, zum Beispiel morgens und mittags.
- Nur auf Anfragen eingehen, die zu deinem Betrieb passen. Lieber weniger Kontakte bezahlen und mehr davon gewinnen.
- Vor dem Angebot kurz anrufen und offene Fragen klären. Ein Gespräch hebt dich von reinen Preisangeboten ab.
- Im Angebot verständlich machen, was im Preis steckt, statt nur eine Summe zu nennen.
- Jeden zufriedenen Kunden um eine Bewertung bitten und deine Kontaktdaten dalassen, damit er beim nächsten Mal direkt anruft.
Welche Nachteile haben Handwerkerportale?
Der wichtigste: Der Vergleich ist eingebaut. Kunden stellen ihren Auftrag ein, um Angebote mehrerer Betriebe nebeneinanderzulegen. Das drückt auf den Preis. Bei Kontaktmodellen zahlst du unter Umständen auch dann, wenn ein anderer den Auftrag bekommt. Und die Kunden kennen zuerst das Portal, nicht deinen Betrieb. Das ist keine Kritik, sondern das Geschäftsmodell.
- Preisvergleich ist der Kern des Angebots für den Kunden. Wer nur über den Preis gewinnt, verdient wenig.
- Mehrere Betriebe können sich auf dieselbe Anfrage melden. Wie viele es sind, regelt jedes Portal anders.
- Je nach Modell kostet der Kontakt, nicht der Auftrag. Das Risiko trägst du.
- Gute Anfragen werden oft schnell vergeben. Wer erst abends antwortet, ist manchmal zu spät.
- Laufende Kosten hören erst auf, wenn du kündigst. Abos laufen auch in Wochen weiter, in denen du keine Zeit hast.
Fair bleiben
Woran erkennst du, welches Portal zu deinem Betrieb passt?
An den Bedingungen, nicht an der Werbung. Prüf, wie abgerechnet wird, wie lange du gebunden bist, ob du Region und Auftragsart eng genug einstellen kannst und wie viele Betriebe eine Anfrage sehen. Ob Check24 für Handwerker, MyHammer oder ein anderes Portal: Teste mit kurzer Laufzeit und schreib von Anfang an mit.
Fragen vor dem Vertrag
- Wofür genau zahle ich: Interesse, Kontakt, Angebot oder Monatsgebühr?
- Wie hoch ist die Gebühr für typische Aufträge in meinem Gewerk und meiner Region?
- Wie lange ist die Mindestlaufzeit, wie lang die Kündigungsfrist?
- Verfällt ungenutztes Guthaben?
- Kann ich Umkreis, Auftragsarten und Mindestgröße einstellen?
- Wie viele Betriebe sehen dieselbe Anfrage oder können darauf antworten?
- Was gilt, wenn eine Anfrage offensichtlich nicht ernst gemeint ist?
Schreib die Antworten auf und vergleiche sie nach einigen Monaten mit deinen echten Zahlen. Die Bedingungen ändern sich, deshalb lohnt der Blick in die aktuellen AGB vor jeder Verlängerung.
Welche MyHammer-Alternative bringt dir eigene Anfragen?
Oft ist die beste Alternative kein anderes Portal, sondern ein eigener Weg. Drei Bausteine tragen bei den meisten Betrieben: ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil, eine Website, die mit wenigen Fragen vorsortiert, und Empfehlungen zufriedener Kunden. Die Kontakte gehören dann dir, und der Kunde kommt gezielt zu deinem Betrieb.
| Weg | Was es kostet | Wem der Kontakt gehört | Preisdruck (Einschätzung) |
|---|---|---|---|
| Handwerkerportal | Gebühr je Kontakt, Abo oder Monatsgebühr | kommt über das Portal | hoch, der Kunde vergleicht bewusst |
| Google-Unternehmensprofil | Profil kostenlos, dazu Zeit für Pflege und Fotos | dir | mittel, der Kunde sieht auch andere Betriebe |
| Website mit Vorauswahl | Aufbau und Pflege | dir | geringer, der Kunde kommt gezielt zu dir |
| Empfehlungen | Zeit und gute Arbeit, aktiv danach fragen | dir | eher gering, das Vertrauen ist schon da |
Die Spalte Preisdruck ist meine Einschätzung aus der Logik der Wege, keine Messung.
Google-Profil
Website mit Vorauswahl
Empfehlungen
Wie misst du, ob sich ein Portal für dich rechnet?
Mit wenigen Zahlen, die du für jeden Weg gleich erfasst: Woher kam die Anfrage, wurde ein Angebot daraus, wurde der Auftrag gewonnen, und was hat es gekostet? Nach drei bis sechs Monaten siehst du, welcher Weg dir Aufträge zu vernünftigen Kosten bringt. Ohne diese Zahlen entscheidet das Bauchgefühl, und das täuscht oft.
| Zahl | Frage dahinter |
|---|---|
| Anfragen je Quelle | Portal, Google, Website, Empfehlung: Woher kommen die Anfragen? |
| Passende Anfragen | Wie viele davon passen nach Ort, Art und Budget überhaupt? |
| Angebote | Aus wie vielen passenden Anfragen wurde ein Angebot? |
| Gewonnene Aufträge | Wie viele Angebote wurden zu Aufträgen? |
| Kosten je Auftrag | Gebühren und Zeit geteilt durch gewonnene Aufträge |
Eine einfache Liste reicht dafür, eine Spalte „Quelle“ ist der wichtigste Eintrag. Ich arbeite in meiner eigenen Firma genau so: Jede Anfrage bekommt ihre Quelle und läuft in einer Übersicht bis zum Abschluss. Erst dann sieht man, welcher Weg sich lohnt.
Wie machst du dich Schritt für Schritt unabhängiger von Portalen?
Nicht mit einem harten Schnitt, sondern parallel. Du nutzt das Portal weiter, solange es sich rechnet, und baust daneben eigene Wege auf. Jeder zufriedene Portal-Kunde ist eine Chance auf eine Empfehlung und eine Bewertung. Wenn die eigenen Wege genug passende Anfragen bringen, reduzierst du das Portal oder kündigst.
- 1
Zahlen festhalten
Ab heute bei jeder Anfrage die Quelle notieren, auch bei Portal-Anfragen. - 2
Google-Profil in Ordnung bringen
Kategorien, Leistungen, Einzugsgebiet, echte Fotos. Das kostet einige Stunden, einmalig. - 3
Anfrage-Weg auf der Website schaffen
Ein klarer Knopf, ein kurzes Formular mit wenigen Fragen, eine schnelle Rückmeldung. - 4
Nach jedem Auftrag fragen
Zufriedene Kunden um eine Empfehlung und eine ehrliche Bewertung bitten. - 5
Nach drei Monaten vergleichen
Welche Quelle bringt Aufträge zu welchen Kosten? Dann entscheiden, wie es mit dem Portal weitergeht.
Oft zeigt sich dabei, dass nicht die Zahl der Anfragen das Problem ist, sondern was danach passiert: zu langsame Rückmeldung, Angebote ohne Nachfassen oder zu viele unpassende Anfragen. Genau diese eine Stelle zu finden, ist der Kern meines Engpass-Systems. Ob es bei dir am Weg zum Kunden hängt oder an einer anderen Stelle, klären wir im kostenlosen Engpass-Check.
Kann ich mir das fördern lassen?
Ja, wenn dein Betrieb die Voraussetzungen erfüllt: Die Beratung mit deinem Team kann über das INQA-Coaching bis zu 80 % gefördert werden. Über den Beratungsscheck (INQA-Coaching-Scheck) entscheidet die regionale Beratungsstelle nach einer kostenlosen Erstberatung.
INQA-Coaching: bis zu 80 % gefördert
Die Prozessarbeit mit dir und deinem Team kann über das Bundesprogramm INQA-Coaching bis zu 80 % gefördert werden, wenn dein Betrieb mindestens eine Vollzeitkraft hat, seit mindestens zwei Jahren am Markt ist und weniger als 250 Leute beschäftigt.
INQA-Coaching mit mirEhrlich zum Geld
Du zahlst die Rechnungen zuerst selbst. Nach Abschluss stellst du den Erstattungsantrag und bekommst 80 % des förderfähigen Netto-Honorars zurück. Förderfähig sind höchstens 1.200 € netto je Beratertag, was darüber liegt, trägt dein Betrieb selbst. Abschlagszahlungen nach Phasen verteilen die Vorfinanzierung. Fahrtkosten sind nicht förderfähig.
Förderung und EigenanteilUmsetzung ist extra
Website, Vorauswahl, Automatisierung oder Zahlen-Übersicht baue ich auf Wunsch danach als eigenes, selbst bezahltes Angebot. Das ist nicht Teil der Förderung, und du kannst es auch an jemand anderen vergeben.
UmsetzungBei den Handwerkerportalen heißt das: Im geförderten Coaching machen wir mit deinem Team sichtbar, woher eure Aufträge heute kommen, legen fest, wie Anfragen vorsortiert und beantwortet werden, und klären, auf welche Zahlen ihr künftig schaut. Ein Google-Profil einzurichten oder eine Website zu bauen, gehört nicht dazu.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit mir ab?
- 1
Kostenloser Engpass-Check
In 10 bis 15 Minuten klären wir, ob es eher an Kunden oder an Mitarbeitern hängt und was der nächste kleine Schritt ist.
- 2
Engpass finden
Gespräch mit dir, kurze anonyme Befragung im Team, Blick auf die Abläufe. Am Ende steht ein Engpass, nicht zehn.
- 3
System bauen
Wir erarbeiten die Lösung mit deinem Team, gern im INQA-Coaching mit bis zu 80 % Förderung. Die Umsetzung gibt es auf Wunsch extra.
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Messen
Wenige Zahlen, auf die du schauen musst. Daran siehst du, was wirkt, und wo der nächste Engpass liegt.
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Häufige Fragen: Handwerkerportale
Was kosten Anfragen über Handwerkerportale?
Das hängt vom Portal und vom Auftrag ab. Manche berechnen eine Gebühr je Kundenkontakt, deren Höhe sich nach Umfang, Wert, Kategorie und Ort richtet. Andere arbeiten mit Abo und Guthaben oder mit einer festen Monatsgebühr. Die aktuellen Preise stehen beim Anbieter. Rechne sie immer auf einen gewonnenen Auftrag um.
Lohnt sich MyHammer für Handwerker?
Das kann dir nur deine eigene Rechnung sagen. Notiere ein paar Monate lang, was du zahlst, wie viele Kontakte zu Angeboten werden und wie viele Aufträge daraus entstehen. Teile die Kosten durch die gewonnenen Aufträge und vergleiche das mit dem, was ein Auftrag dir nach deinem Stundensatz einbringt.
Was ist eine gute MyHammer-Alternative?
Statt eines anderen Portals lohnt oft ein eigener Weg: ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil, eine Website, die mit wenigen Fragen vorsortiert, und Empfehlungen zufriedener Kunden. Die Kontakte gehören dann dir, und der Kunde kommt gezielt zu deinem Betrieb, statt Angebote nebeneinanderzulegen. Das braucht Zeit, trägt aber länger.
Wie funktioniert Check24 für Handwerker?
Laut Anbieter ist die Anmeldung als Profi ohne Anmeldegebühr, bei einzelnen Dienstleistungen fallen Gebühren für die Vermittlung von Kundenkontakten an. Kunden stellen ihre Anfrage kostenfrei und vergleichen Profile und Angebote. Welche Gebühren in deinem Gewerk gelten, erfährst du nur beim Anbieter selbst.
Bekomme ich eine Anfrage über ein Portal exklusiv?
Meist nicht. Die Portale werben bei Kunden damit, Angebote mehrerer Betriebe zu vergleichen. Wie viele Betriebe eine Anfrage sehen oder darauf antworten können, regelt jedes Portal anders. Frag vor dem Vertrag genau nach und lies die Bedingungen.
Kann ich Kunden aus dem Portal später direkt betreuen?
Was erlaubt ist, steht in den Bedingungen des jeweiligen Portals. Grundsätzlich gilt: Wer gute Arbeit macht, hat gute Chancen, beim nächsten Auftrag direkt angerufen zu werden. Gib jedem Kunden deine Kontaktdaten mit und bitte zufriedene Kunden um eine Bewertung, ohne Gegenleistung.

Über den Autor
INQA-autorisierter Coach · B.Sc. Wirtschaftspsychologie
Selbstständiger Trainer und Coach seit 2016. Ich schaue mit Betrieben drauf, wo es bei Kunden oder Mitarbeitern hängt, und baue mit ihnen das System dazu. Was ich empfehle, nutze ich in meiner eigenen Firma selbst.
Inhalt geprüft am 6.10.2026
Wie viel zahlst du gerade für einen Auftrag?
In 10 bis 15 Minuten schauen wir, ob dein Engpass bei den Anfragen liegt oder an einer anderen Stelle, und was der erste einfache Schritt wäre.
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Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechts‑, Steuer‑ oder Finanzberatung. Company Consulting bietet keine Rechts- oder Steuerberatung an. Für verbindliche Auskünfte wende dich an eine Steuerberatung, eine Anwaltskanzlei oder die zuständige Stelle (bei INQA: deine regionale Beratungsstelle). Alle Angaben ohne Gewähr.