Google-Unternehmensprofil für Handwerker:vom Eintrag zur Anfragen-Quelle
Wer in deiner Gegend nach deinem Gewerk sucht, sieht oft zuerst dein Profil. So pflegst du es mit wenig Aufwand und nach Googles Regeln.
- Keine Zeit für noch ein Profil? Einmal sauber einrichten, danach reicht ein fester Termin im Monat.
- Schon mal Geld für Anzeigen verbrannt? Das Profil selbst kostet nichts. Anzeigen brauchst du dafür nicht.
- Mein Team zieht nicht mit? Fotos von der Baustelle machen deine Leute nebenbei, wenn klar ist, wer sie hochlädt.
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Kurz gesagt
Das Google-Unternehmensprofil ist der kostenlose Eintrag deines Betriebs in der Google-Suche und in Google Maps. Für Handwerker zählt: der echte Name ohne Zusätze, eine passende Hauptkategorie, Leistungen in Kundensprache, ein Einzugsgebiet statt Adresse, wenn du zum Kunden fährst, echte Fotos und aktuelle Öffnungszeiten. Bewertungen erbittest du von allen Kunden, ohne Gegenleistung. Ob es wirkt, zeigen Anrufe, Wegbeschreibungen und Websiteklicks.
Kostenlos und lokal
Dein Eintrag in Google-Suche und Maps. Gerade bei Suchen wie „Spengler in der Nähe“ sieht ihn der Kunde oft vor deiner Website.
Echter Name, wenige Kategorien
Keine Suchbegriffe im Namen. Eine Hauptkategorie für das Kerngewerk, weitere nur, wenn ihr das wirklich seid.
Bewertungen fair erbitten
Alle Kunden fragen, keine Gegenleistung, keine Bewertungen von deinen Leuten. Und auf jede Bewertung antworten.
Messen statt hoffen
Anrufe, Wegbeschreibungen und Websiteklicks zeigen dir, ob aus dem Profil Kontakte werden.
Warum ist das Google-Unternehmensprofil für deinen Betrieb so wichtig?
Wer einen Handwerker in der Nähe sucht, bekommt bei Google oft zuerst eine Karte mit ein paar Betrieben, Sternen und Telefonnummern. Viele entscheiden direkt dort, wen sie anrufen. Fehlt dein Profil, ist es veraltet oder ohne Fotos, ruft der Kunde beim nächsten an, bevor er deine Website überhaupt sieht.
Oft wurde das Profil irgendwann einmal angelegt, vielleicht nicht einmal von dir. Niemand weiß mehr genau, wer Zugriff hat. Die Öffnungszeiten stimmen seit dem letzten Umzug nicht, die Nummer führt auf ein Handy, das auf der Baustelle keiner abnimmt, und die letzte Bewertung ist zwei Winter alt. Das ist kein Drama, aber es kostet dich Anrufe, die du nie bemerkst.
Wie Google die Treffer sortiert
Google nennt für die lokale Suche drei Faktoren. Zwei davon kannst du beeinflussen, einen nicht:
- Relevanz: Wie gut passt dein Profil zur Suche? Das steuerst du über Kategorie, Leistungen und Beschreibung.
- Entfernung: Wie weit ist dein Betrieb vom Suchenden oder vom gesuchten Ort weg? Das kannst du nicht ändern.
- Bekanntheit: Wie bekannt ist dein Betrieb? Laut Google können mehr und positive Bewertungen dabei helfen.
Niemand kann dir einen Platz verkaufen
Wie richtest du das Profil sauber ein, ohne gegen Googles Regeln zu verstoßen?
Zuerst klärst du, ob es schon ein Profil gibt und wer Zugriff hat. Dann übernimmst du es oder legst es neu an, lässt es von Google bestätigen und trägst den Namen genau so ein, wie er auf Schild und Briefpapier steht. Suchbegriffe oder Ortsnamen im Namen verstoßen gegen die Richtlinien.
- 1
Suchen, ob es dich schon gibt
Such in Google Maps nach deinem Betrieb. Oft existiert ein Eintrag, den Google oder ein Kunde angelegt hat. Den übernimmst du, statt einen zweiten anzulegen. - 2
Zugriff in den Betrieb holen
Inhaber des Profils sollte der Betrieb sein, also du, nicht ein ehemaliger Mitarbeiter oder eine frühere Agentur. Google kennt zwei Rollen: Inhaber dürfen Nutzer verwalten und das Profil löschen, Administratoren dürfen fast alles andere. Gib Mitarbeitern oder Dienstleistern Administrator-Rechte, keine Inhaberschaft. - 3
Bestätigen lassen
Google prüft, ob der Betrieb echt ist und dir gehört, etwa per Telefon, SMS, E-Mail oder Video. Laut Google kann die Prüfung bis zu fünf Arbeitstage dauern, in seltenen Fällen länger. Plan das ein, bevor du loslegst. - 4
Name eintragen, wie er im echten Leben heißt
So, wie der Betrieb auf Schild, Fahrzeug und Rechnung heißt. Ohne Slogan, ohne Leistungen, ohne Ort.
So passt es
- Huber Haustechnik
- Schreinerei Weber
- Elektro Bauer
So nicht
- Huber Haustechnik – Heizung, Bad, Notdienst Regen
- Schreinerei Weber | Ihr Partner für Küchen
- ELEKTRO BAUER Photovoltaik Deggendorf
Die Namen sind ausgedachte Beispiele. Steht ein Ort oder ein Gewerk wirklich im offiziellen Namen, darf er auch im Profil stehen.
Welche Kategorien, Leistungen und welche Beschreibung solltest du angeben?
Als Hauptkategorie wählst du die, die euer Kerngewerk am genauesten beschreibt. Weitere Kategorien nur für das, was der Betrieb wirklich ist, nicht für alles, was er auch macht. Die Leistungen schreibst du in Kundensprache, also „Badsanierung“ statt „Sanitär“. Die Beschreibung erklärt in wenigen Sätzen, was ihr macht und wo.
Google empfiehlt ausdrücklich, so wenige Kategorien wie möglich zu wählen. Die Prüffrage lautet: „Dieser Betrieb ist ein …“, nicht „Dieser Betrieb hat auch …“. Ein Spenglerbetrieb, der auch mal eine Dachrinne reinigt, ist deshalb noch kein Reinigungsdienst.
| Feld im Profil | Was reingehört | Typischer Fehler |
|---|---|---|
| Name | Der echte Name wie auf Schild und Rechnung | Suchbegriffe, Ort oder Slogan angehängt |
| Hauptkategorie | Das Kerngewerk, so genau wie möglich | Eine zu allgemeine Kategorie oder die, die am meisten Suchen verspricht |
| Weitere Kategorien | Nur, was ihr wirklich seid | Zehn Kategorien „zur Sicherheit“ |
| Leistungen | Konkrete Arbeiten in Kundensprache: Heizungswartung, Dachfenster tauschen, Wallbox installieren | Nur Fachbegriffe oder gar nichts eingetragen |
| Beschreibung | Was ihr macht, für wen, in welchem Gebiet. Höchstens 750 Zeichen, ohne Links | Werbesprüche, Rabattaktionen, eine Liste von Ortsnamen |
| Website-Link | Die Seite, auf der der Kunde direkt anfragen kann | Nur die Startseite oder eine Social-Media-Seite |
Nach den Richtlinien und der Hilfe zum Google-Unternehmensprofil (support.google.com), Stand Oktober 2026.
Ob der Website-Link etwas bringt, hängt an der Seite dahinter. Wenn Leute klicken, aber nicht anfragen, liegt der Engpass auf der Website. Was dort hilft, steht unter Website bringt keine Anfragen.
Adresse oder Einzugsgebiet: Was gilt für Handwerker, die zum Kunden fahren?
Kommen Kunden zu dir in Werkstatt oder Ausstellung, gibst du die Adresse an. Fährst du nur zum Kunden, blendest du die Adresse aus und nennst dein Einzugsgebiet. Google empfiehlt, dass es nicht weiter als etwa zwei Autostunden reicht. Dazu gehören eine örtliche Telefonnummer und Öffnungszeiten, die auch an Feiertagen stimmen.
Einzugsgebiet ehrlich wählen
Eine Nummer, unter der jemand abnimmt
Öffnungszeiten pflegen
Wer im Profil auf „Anrufen“ tippt und auf der Baustelle niemanden erreicht, ist schnell wieder weg. Was nach dem Anruf passieren sollte, damit keine Anfrage liegen bleibt, steht unter Kundenanfragen automatisieren.
Überall dieselben Angaben
Welche Fotos und Beiträge bringen deinem Profil wirklich etwas?
Echte Fotos schlagen jedes Werbebild: dein Team, eure Fahrzeuge, die Werkstatt, fertige Arbeiten. Sie zeigen dem Kunden, wer bei ihm klingeln wird. Beiträge sind kurze Meldungen im Profil, etwa eine abgeschlossene Baustelle. Ohne Zeitraum archiviert Google sie nach sechs Monaten, deshalb lohnt sich ein kleiner, regelmäßiger Rhythmus mehr als eine einmalige Aktion.
Fotos, die Vertrauen schaffen
- Das Team in Arbeitskleidung, gern vor dem Fahrzeug oder in der Werkstatt
- Vorher und nachher bei einer Sanierung, ein fertiges Bad, ein neues Dach
- Die Werkstatt und die Maschinen, mit denen ihr arbeitet
- Der Eingang oder die Einfahrt, wenn Kunden zu euch kommen
Erst fragen, dann hochladen
Beiträge: klein, aber regelmäßig
Google kennt drei Arten von Beiträgen: Aktuelles, Angebote und Veranstaltungen. Für einen Handwerksbetrieb reicht meist „Aktuelles“: ein Foto von einer fertigen Arbeit mit zwei Sätzen dazu, ein Hinweis auf den Betriebsurlaub, ein Tag der offenen Werkstatt. Telefonnummern oder Mailadressen schreibst du besser nicht in den Beitragstext, solche Beiträge kann Google entfernen. Dafür gibt es die Schaltfläche „Jetzt anrufen“.
Eine einfache Regel, die ich Betrieben vorschlage: Wer eine Baustelle abschließt, macht ein gutes Foto. Einmal im Monat sucht eine feste Person das beste heraus und stellt es mit zwei Sätzen ins Profil.
Wie bittest du um Bewertungen, ohne gegen Googles Regeln zu verstoßen?
Fragen ist erlaubt und sinnvoll, denn zufriedene Kunden bewerten selten von allein. Verboten sind Gegenleistungen, gekaufte Bewertungen, Bewertungen von Mitarbeitern oder Familie und das gezielte Fragen nur der Kunden, von denen du Lob erwartest. Am besten fragst du persönlich bei der Übergabe und gibst einen direkten Link oder QR-Code mit.
Erlaubt
- Jeden Kunden nach Abschluss um eine ehrliche Bewertung bitten
- Den Link oder QR-Code nutzen, den Google im Profil zum Anfordern von Rezensionen anbietet
- Auf jede Bewertung antworten, auf gute kurz und persönlich, auf kritische sachlich
- Eine Bewertung melden, die offensichtlich falsch ist oder gegen die Richtlinien verstößt
Nicht erlaubt
- Rabatt, Gutschein oder Geschenk für eine Bewertung
- Gekaufte Bewertungen oder Bewertungstausch mit anderen Betrieben
- Bewertungen von aktuellen oder früheren Mitarbeitern, Familie, Geschäftspartnern
- Nur zufriedene Kunden fragen und unzufriedene bewusst auslassen
Die persönliche Bitte vor Ort ist der unkomplizierteste Weg. Bei Bitten per E-Mail sei vorsichtig: Der Bundesgerichtshof hat 2018 entschieden, dass eine Bewertungsbitte in einer E-Mail ohne Einwilligung des Kunden als Werbung gelten kann. Wenn du das per Mail machen willst, lass es vorher rechtlich prüfen. Rechtsberatung ist das hier nicht.
Wie du daraus eine feste Routine machst, mit wem im Team und zu welchem Zeitpunkt, ist ein eigenes Thema. Hier reicht der Grundsatz: Jeder Kunde wird gefragt, keiner wird belohnt, und jede Bewertung bekommt eine Antwort.
Woran erkennst du, ob dein Profil wirklich Anfragen bringt?
In der Leistungsübersicht zeigt Google dir, wie oft dein Profil aufgerufen wurde, über welche Suchbegriffe man dich fand und wie oft jemand angerufen, eine Wegbeschreibung angefordert oder auf deine Website geklickt hat. Schau einmal im Monat drauf und vergleiche mit dem Vormonat. Wichtig ist der Trend, nicht der einzelne Wert.
| Wert bei Google | Was er zeigt | Worauf du achtest |
|---|---|---|
| Aufrufe | Wie oft dein Profil in Suche und Maps angesehen wurde | Steigt oder fällt es über mehrere Monate? |
| Suchanfragen | Mit welchen Begriffen man dich gefunden hat | Tauchen eure Kernleistungen auf oder nur dein Firmenname? |
| Anrufe | Wie oft jemand auf „Anrufen“ getippt hat | Ein Tipp ist noch kein angenommenes Gespräch. Vergleiche mit den Anrufen, die wirklich ankamen. |
| Wegbeschreibungen | Wie oft jemand die Route zu dir geplant hat | Wichtig, wenn Kunden zu dir kommen, etwa in Werkstatt oder Ausstellung |
| Websiteklicks | Wie oft jemand auf deinen Website-Link geklickt hat | Viele Klicks, aber kaum Anfragen? Dann hakt es auf der Website. |
Messwerte laut Google-Unternehmensprofil-Hilfe (Leistung und Statistiken), Stand Oktober 2026. Welche Werte angezeigt werden, hängt vom Betrieb ab.
Die Zahlen von Google zeigen nur den ersten Kontakt. Ob daraus ein Auftrag wird, siehst du erst, wenn du bei jeder Anfrage notierst, woher sie kam. Eine Frage beim ersten Telefonat reicht dafür: „Wie sind Sie auf uns gekommen?“ Mit einer Spalte „Quelle“ in deiner Anfragenliste siehst du nach ein paar Monaten, ob das Profil trägt.
Wer kümmert sich im Betrieb darum, damit das Profil nicht wieder einschläft?
Eine feste Person mit festem Termin, sonst schläft das Profil nach drei Wochen wieder ein. Das muss nicht der Chef sein. Wichtig ist, dass klar ist, wer Fotos sammelt, wer Bewertungen beantwortet und wer einmal im Monat auf die Zahlen schaut. Und dass alle wissen, was mit den Anrufen passiert, die aus dem Profil kommen.
Deine Monatsroutine fürs Profil
- Öffnungszeiten, Telefonnummer und Leistungen prüfen, besonders vor Feiertagen und Betriebsurlaub
- Ein bis zwei neue Fotos von fertigen Arbeiten hochladen oder einen kurzen Beitrag schreiben
- Alle neuen Bewertungen beantworten
- Leistungsübersicht ansehen: Anrufe, Websiteklicks, Suchbegriffe im Vergleich zum Vormonat
- Prüfen, ob jemand ohne Absprache etwas am Profil geändert hat, denn auch Nutzer können Änderungen vorschlagen
Und manchmal liegt der Engpass gar nicht beim Profil. Wenn es gut gefunden wird, aber kaum Aufträge daraus entstehen, hängt es vielleicht am Rückruf, an der Vorauswahl oder am Nachfassen der Angebote. Genau das ist der Kern im Engpass-System: erst die Stelle finden, an der es hängt, dann dort ansetzen. Welche Stelle das bei dir ist, klären wir im Engpass-Check. Die anderen Stellen auf dem Weg zum Auftrag findest du in der Übersicht Kunden gewinnen.
Kann ich mir das fördern lassen?
Ja, wenn dein Betrieb die Voraussetzungen erfüllt: Die Beratung mit deinem Team kann über das INQA-Coaching bis zu 80 % gefördert werden. Über den Beratungsscheck (INQA-Coaching-Scheck) entscheidet die regionale Beratungsstelle nach einer kostenlosen Erstberatung.
INQA-Coaching: bis zu 80 % gefördert
Die Prozessarbeit mit dir und deinem Team kann über das Bundesprogramm INQA-Coaching bis zu 80 % gefördert werden, wenn dein Betrieb mindestens eine Vollzeitkraft hat, seit mindestens zwei Jahren am Markt ist und weniger als 250 Leute beschäftigt.
INQA-Coaching mit mirEhrlich zum Geld
Du zahlst die Rechnungen zuerst selbst. Nach Abschluss stellst du den Erstattungsantrag und bekommst 80 % des förderfähigen Netto-Honorars zurück. Förderfähig sind höchstens 1.200 € netto je Beratertag, was darüber liegt, trägt dein Betrieb selbst. Abschlagszahlungen nach Phasen verteilen die Vorfinanzierung. Fahrtkosten sind nicht förderfähig.
Förderung und EigenanteilUmsetzung ist extra
Website, Vorauswahl, Automatisierung oder Zahlen-Übersicht baue ich auf Wunsch danach als eigenes, selbst bezahltes Angebot. Das ist nicht Teil der Förderung, und du kannst es auch an jemand anderen vergeben.
UmsetzungRund ums Google-Profil heißt das: Im geförderten Coaching klären wir mit deinem Team, wer für Profil, Fotos und Bewertungen zuständig ist, wie die Bewertungs-Routine aussieht und was mit den Anrufen und Anfragen passiert, die über das Profil kommen.
Das Profil selbst einrichten, Texte schreiben oder Fotos einpflegen ist Umsetzung. Das gehört nicht zum geförderten Coaching und läuft, wenn du willst, als eigenes, selbst bezahltes Angebot.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit mir ab?
- 1
Kostenloser Engpass-Check
In 10 bis 15 Minuten klären wir, ob es eher an Kunden oder an Mitarbeitern hängt und was der nächste kleine Schritt ist.
- 2
Engpass finden
Gespräch mit dir, kurze anonyme Befragung im Team, Blick auf die Abläufe. Am Ende steht ein Engpass, nicht zehn.
- 3
System bauen
Wir erarbeiten die Lösung mit deinem Team, gern im INQA-Coaching mit bis zu 80 % Förderung. Die Umsetzung gibt es auf Wunsch extra.
- 4
Messen
Wenige Zahlen, auf die du schauen musst. Daran siehst du, was wirkt, und wo der nächste Engpass liegt.
Kostenlos · unverbindlich · 10–15 Minuten
Häufige Fragen: Google-Unternehmensprofil für Handwerker
Kostet das Google-Unternehmensprofil etwas?
Nein. Laut Google sind das Erstellen des Profils und die Anzeige deines Eintrags in der Suche und in Google Maps kostenlos. Geld kostet es erst, wenn du zusätzlich Anzeigen schaltest oder dir Einrichtung und Pflege abnehmen lässt.
Darf ich meinen Ort oder mein Gewerk mit in den Firmennamen schreiben?
Nur, wenn dein Betrieb wirklich so heißt, also so auf Schild, Briefpapier und Rechnung steht. Zusätze wie „Badsanierung Regen“ hinter dem Namen erlaubt Google nicht. Verstöße können dazu führen, dass Google das Profil sperrt.
Brauche ich eine Adresse im Profil, wenn ich nur beim Kunden arbeite?
Öffentlich nicht. Kommen keine Kunden zu dir in den Betrieb, blendest du die Adresse aus und gibst stattdessen dein Einzugsgebiet an. Google empfiehlt, dass dessen Grenzen nicht mehr als etwa zwei Autostunden von deinem Standort entfernt liegen.
Wie komme ich in der Google-Karte weiter nach oben?
Einen bestimmten Platz kann dir niemand versprechen, und Google sagt selbst, dass man ein besseres Ranking nicht kaufen kann. Google nennt drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Beeinflussen kannst du vor allem ein vollständiges, richtiges Profil, echte Fotos und regelmäßige, ehrliche Bewertungen.
Darf ich meine Kunden um eine Google-Bewertung bitten?
Ja. Fragen ist erlaubt und sinnvoll. Nicht erlaubt sind Gegenleistungen wie Rabatte oder kleine Geschenke, gekaufte Bewertungen und das gezielte Fragen nur der Kunden, von denen du ein Lob erwartest. Am einfachsten ist die persönliche Bitte bei der Übergabe, mit Link oder QR-Code.
Dürfen meine Mitarbeiter oder meine Familie den Betrieb bewerten?
Nein. Google wertet das als Interessenkonflikt, das gilt auch für frühere Beschäftigte. Solche Bewertungen können entfernt werden. Bitte deine Leute stattdessen, Kunden bei der Übergabe auf die Bewertung anzusprechen.
Empfehlen KI-Assistenten wie ChatGPT meinen Betrieb, wenn das Profil gut ist?
Wie solche Assistenten Betriebe auswählen, legen die Anbieter nicht im Detail offen. Ein Versprechen kann dir hier niemand machen. Was sicher nicht schadet: überall dieselben, vollständigen Angaben zu Name, Adresse, Telefon und Leistungen, auf der Website wie im Profil, und echte Bewertungen.

Über den Autor
INQA-autorisierter Coach · B.Sc. Wirtschaftspsychologie
Selbstständiger Trainer und Coach seit 2016. Ich schaue mit Betrieben drauf, wo es bei Kunden oder Mitarbeitern hängt, und baue mit ihnen das System dazu. Was ich empfehle, nutze ich in meiner eigenen Firma selbst.
Inhalt geprüft am 5.10.2026
Findet man dich, wenn man in deiner Gegend sucht?
In 10 bis 15 Minuten klären wir, ob dein Engpass bei der Sichtbarkeit liegt oder erst danach, beim Rückruf, bei der Vorauswahl oder beim Angebot. Danach weißt du, wo du zuerst ansetzt.
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Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechts‑, Steuer‑ oder Finanzberatung. Company Consulting bietet keine Rechts- oder Steuerberatung an. Für verbindliche Auskünfte wende dich an eine Steuerberatung, eine Anwaltskanzlei oder die zuständige Stelle (bei INQA: deine regionale Beratungsstelle). Alle Angaben ohne Gewähr.